Der Film „Sunny Dancer“ von George Jaques spielt in einem Sommercamp für krebskranke Jugendliche. Witz gehört zum Ernst des Themas für ihn auch dazu.
Spaß mit Seifenblasen: Ivy (Bella Ramsey) und Jake (Daniel Quinn-Toye) in „Sunny Dancer“
capelight
Dass ein Film, der in einem Sommercamp für krebskranke Jugendliche spielt, mit furchtlosem Humor vorangeht, ist erst mal ein gutes Zeichen. Als die 17-jährige Ivy (Bella Ramsey) von ihren Eltern in ebenjenes Ferienlager chauffiert wird, ruft ihre Mutter den möglichen neuen Freund:innen der Tochter vor Abfahrt zu: „Wenn sich einer von euch mit ihr anlegt, ist Krebs sein geringstes Problem!“
Am besten stellt man sich das in britischem Englisch vor. Lachen ist also erlaubt, denkt man erleichtert und stellt weiter fest, dass Diagnosen und Krankheitsverläufe in dieser Geschichte nur am Rande stattfinden. Sie stellen die emotionale Kulisse, vor der die jungen Menschen im Coming-of-Age-Film „Sunny Dancer“ Dinge erleben dürfen, die altersgerechter erscheinen als vier Runden Chemotherapie.











