Mindestens zehntausend Nutztiere starben während der Hitzewelle im Juni, zeigt eine taz-Recherche. Offiziell erfasst werden die Fälle kaum.

Hühner sind besonders gefährdet bei Hitze, denn sie haben keine Schweißdrüsen

Jochen Eckel/imago

Flirrende Hitze, geschmolzene Bahnschienen, zehntausend hitzetote Menschen: Ende Juni 2026 durchlebte Deutschland mit Temperaturen von knapp 42 Grad historisches Extremwetter. Auch die Landwirtschaft wurde mit trockenen Böden, Ernteeinbrüchen und Qualitätsverlusten massiv von dem Extremwetter getroffen.

Ein bislang wenig beachtetes Problem: der Hitzetod bei Nutztieren. Allein am Hitzewochenende vom 26. bis 28. Juni verendeten in Deutschland mindestens Zehntausende Nutztiere durch die hohen Außentemperaturen. Das ergab eine Recherche der taz. Offizielle, deutschlandweite Zahlen zu den hitzebedingten Tierverlusten gibt es jedoch nicht.