Bei den Chemiekonzernen Covestro und Evonik hat das Niedrigwasser erste Auswirkungen auf die Produktion. Stahlkonzern Salzgitter sorgt sich um Tochter HKM. Auch das Tanken wird durch die Dürre teurer.
12.08.2026, 09.59 Uhr
Rhein-Niedrigwasser sorgt für Engpässe: Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann gehören erst seit Kurzem zu 100 Prozent Salzgitter – und bereiten dem Mutterkonzern nun Sorgen
Deutschlands Industrie bekommt den dramatischen Wassermangel im Rhein immer stärker zu spüren – und wappnet sich für noch härtere Folgen. Das anhaltende Niedrigwasser im Rhein zwingt erste Unternehmen zu Produktionskürzungen. Eine Verlagerung auf die Straße oder Schiene ist nicht immer möglich. Je länger die Pegel niedrig blieben, desto größer ist die Gefahr, dass Rohstoffe und Vorprodukte nicht rechtzeitig ihr Ziel erreichten.
Rohstoffversorgung bei Covestro eingeschränktBeim Kunststoffkonzern Covestro ist aufgrund der akuten Niedrigwasserlage der Rohstoff- und Warenverkehr derzeit erheblich eingeschränkt, erklärte das Unternehmen. „Dies wirkt sich inzwischen auch auf die Rohstoffversorgung und die Produktion einzelner Betriebe sowie die Lieferung einzelner Produkte aus.“ Trotz umfangreicher Gegenmaßnahmen könnten die fehlenden Transportkapazitäten in der akuten Lage nicht vollständig kompensiert werden.












