Das Täuschungsmanöver auf dem Rückflug von US-Präsident Donald Trump aus der Türkei ist seinen Angaben zufolge auf Weisung seiner Personenschützer erfolgt. Er richte sich nach deren Vorgaben, sagte der Republikaner auf Nachfragen von Reportern. »Das liegt allein beim Secret Service.« Das gelte auch für das Militär. »Ich tue, was sie sagen.« Der Secret Service ist unter anderem für die Sicherheit des Präsidenten zuständig.Zum Hintergrund der Entscheidung machte Trump keine genauen Angaben. Er sagte: »Ich nehme an, dass es eine Bedrohung gab.« Er habe nicht weiter nachgefragt. Zugleich schien der Präsident bemüht, dem Fall keine große Bedeutung beizumessen: »Ich bekomme viele Drohungen.« Er ergänzte: »Jeder Präsident, der etwas bewirkt, ist mit zahlreichen Drohungen konfrontiert. Präsidenten, die nichts bewirken, bekommen keine Drohungen.«Die »Washington Post« hatte am Montag (Ortszeit) enthüllt, dass das Weiße Haus im Juli nach dem Nato-Gipfel nur vorgetäuscht hatte, dass Trump mit einer Regierungsmaschine aus Ankara abgeflogen war. Der 80-Jährige stieg dort vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut der Zeitung unbemerkt in einen seitlich an dem Jet platzierten Catering-Container. Dessen Laster brachte ihn auf dem Flughafen inkognito zu einem kleineren US-Militärflugzeug, mit dem er nach Großbritannien flog.
Catering-Wagen statt Air Force One? Trump bestätigt Ablenkungsmanöver des Secret Service
Vom Rollfeld geschlichen: Donald Trump spielt das Täuschungsmanöver herunter. Er sagt: »Präsidenten, die nichts bewirken, bekommen keine Drohungen«. Die mutmaßlichen iranischen Drahtzieher der Aktion dürften sich freuen.











