Es sind Szenen wie aus einem James-Bond-Thriller. Da steigt ein US-Präsident scheinbar ganz normal vorn über die Gangway in seinen Präsidentenjumbo, die Air Force One. Auch die ihn begleitenden Presseleute gehen an Bord, wie immer hinten am Heck der Maschine. Tatsächlich aber steigt der Präsident auf der anderen Seite des Flugzeugs gleich wieder in einen angedockten, fensterlosen Catering-Container. Der wird hydraulisch heruntergefahren und eilig quer übers Rollfeld zu einer anderen wartenden Maschine gebracht, einer C 32-A, der Militärversion einer zweistrahligen Boeing 757. Sie hebt sofort mit unbekanntem Ziel ab. Kurz danach startet auch die Air Force One, vermeintlich mit Amerikas Staatschef an Bord. So geschehen am 8. Juli am Ende des Nato-Gipfels in Ankara.
Trumps Flucht im Catering-Container: Was steckt hinter der Operation von Ankara?
Donald Trump wurde am Nato-Gipfel in Ankara heimlich mit einer Boeing C-32 zum US-Stützpunkt in England geflogen. Die neue Airforce One aus Katar wurde aus Sicherheitsgründen erst später eingesetzt.











