Stand: 12.08.2026 • 05:47 Uhr

Ab heute gelten in der EU schärfere Regeln bei Verpackungen. Das Ziel: die Menge an Müll deutlich reduzieren. Nach dem Aus für Plastikstrohhalme heißt es für Verbraucher bald Abschied nehmen von bestimmten Verpackungen.

Die Europäische Union hat ein großes Ziel: Bis 2030 sollen Verpackungen in der EU bis auf wenige Ausnahmen recycelbar sein. Gelingen soll das mit der EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle. Hinter dem sperrigen Namen steckt ein 124-seitiges Dokument mit 71 Artikeln. Viele davon werden die Verbraucher ganz konkret im Alltag bemerken. Ab heute gelten die ersten Änderungen.

Für Lebensmittelverpackungen gibt es neue Grenzwerte für PFAS, also für eine Gruppe von künstlich hergestellten Chemikalien, die in der Umwelt praktisch nicht abgebaut werden. Auch für die Gesundheit können die Chemikalien ein Problem werden, denn manche können zum Beispiel zu Krebs und Leberschäden führen.

Unterm Strich dürften die Veränderungen aber eher bei den Unternehmen für Aufregung sorgen als bei den Verbrauchern. Denn mit der neuen Verordnung ändern sich ab heute teilweise die Rollen und damit auch die Aufgaben der Unternehmen beim Thema Verpackungsmüll. Es geht etwa darum, wer welche Informationen bereitstellen muss.