Wegen guter Absatzzahlen wird die E-Auto-Prämie infrage gestellt. Auch weil vor allem Tesla profitiert. Doch ihre Abschaffung würde die Falschen treffen.
Tesla profitiert besonders von der Förderung, Neuwagen aus dem Werk Grünheide in Brandenburg
Michael Bihlmayer/imago
E s gibt nicht viel, für das man Schwarz-Rot loben kann, erst recht nicht in der Klimapolitik. Die E-Auto-Prämie ist aber so ein Fall. Die Ampel-Regierung hatte sie abgeschafft, die E-Auto-Zulassungen krachten zusammen, die aktuelle Regierung führte zu Jahresbeginn wieder eine Zahlung ein. Dass jetzt diskutiert wird, sie wieder zu streichen, ist ein Fehler.
Im Juli waren fast 30 Prozent aller Neuwagen in Deutschland vollelektrisch. Der Ökonom und Mobilitätsexperte Ferdinand Dudenhöffer zweifelt angesichts der Absatzzahlen nun am Sinn der Förderung. Dudenhöffer steht nun wirklich nicht im Verdacht, der Elektromobilität schaden zu wollen, vielmehr ist er ein langjähriger Verfechter. Er sorgt sich eher um das Steuergeld und dass die Prämie ausländische Unternehmen statt die kriselnde deutsche Branche begünstige.










