Für die neue E-Auto-Kaufprämie hat die Bundesregierung ausnahmsweise Lob verdient. Denn sie ist wesentlich sinnvoller als andere Entlastungsmaßnahmen.
Vielleicht doch mal auf die klimafreundliche Alternative zum Verbrenner umsteigen
Rolf Poss/imago
A usnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Und so ist nicht alles schlecht an der Bundesregierung. Für die neue Kaufprämie für Elektroautos hat sie ausnahmsweise mal Lob verdient, auch wenn Kanzler Merz und sein Team sie nicht mal an die große Glocke hängen. Sowohl aus sozialen als auch ökologischen Gründen sind die drei Milliarden Euro, die Schwarz-rot dafür ausgeben will, weitaus besser angelegtes Geld als der umstrittene Tankrabatt, mit dem die Bundesregierung die autofahrende Bevölkerung vor hohen Spritpreisen schützen will.
Seit Dienstag können Interessierte die Prämie beantragen, wenn sie ein Elektroauto leasen oder kaufen wollen. Bis zu 6.000 Euro sind drin – abhängig vom Autotyp und dem Haushaltseinkommen. Bei einem Jahreseinkommen von maximal 90.000 Euro ist Schluss. Dadurch wird sichergestellt, dass nur Familien mit mittleren und geringen Einkommen in den Genuss dieser Förderung kommen. Unter dem Schlagwort Social Leasing fordern die Gewerkschaften ein solches Programm schon länger.















