Grünen-Chef Banaszak eröffnete letztes Jahr fern der Heimat ein Wahlkreisbüro in Brandenburg. Andere West-Abgeordnete expandieren jetzt nach Thüringen.
Bislang nur wenig grün: der Marktplatz von Eisenach
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Vor den Landtagswahlen im September zittern die Grünen: In den ostdeutschen Ländern Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern steht ihr Wiedereinzug in die Parlamente auf der Kippe. Fliegen sie raus, wirkt sich das nicht nur auf die Landeshauptstädte aus – sondern auch auf die politische Praxis der Partei in der Fläche.
Im thüringischen Eisenach lässt sich das schon jetzt begutachten. Im Freistaat scheiterten die Grünen bereits bei der Landtagswahl 2024 an der Fünfprozenthürde. Auch das Wahlkreisbüro, das ein Landtagsabgeordneter bis dahin in der 40.000-Einwohner-Stadt unterhielt, musste daraufhin schließen. Hauptamtliche Mitarbeiter haben die Grünen in Eisenach jetzt nicht mehr. Know-how, Ressourcen und Sichtbarkeit fehlen – zumal mit Katrin Göring-Eckardt nur eine einzige grüne Bundestagsabgeordnete aus Thüringen kommt










