Das kalifornische Unternehmen Reflect Orbital hat von der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FCC die Genehmigung für den Start eines Testsatelliten erhalten. Wie The Verge berichtet, soll der Prototyp namens Eärendil-1 mit einem 18 Quadratmeter großen Spiegel ausgestattet sein, um Sonnenlicht gebündelt auf die Erde zu lenken. Das erklärte Ziel des Unternehmens aus dem kalifornischen Hawthorne ist es, künftig bis zu 50.000 solcher Satelliten in einen niedrigen Erdorbit zu bringen. Damit möchte der Anbieter Solarparks nach Sonnenuntergang weiter mit Licht versorgen oder nächtliche Baustellen ausleuchten.Anzeige
Wie soll man den Weltraum erforschen, wenn Lichtverschmutzung durch Satelliten die Sicht nimmt? (Quelle: Wisanu Boonrawd/Shutterstock)
Diese künstliche Beleuchtung ruft massive Kritik aus der Wissenschaft hervor. Führende Vertreter:innen der US-amerikanischen American Astronomical Society sowie der britischen Royal Astronomical Society warnen eindringlich vor den direkten gesundheitlichen Folgen des Vorhabens. Ein Sprecher der britischen Gesellschaft erklärte, dass das gebündelte Licht extrem intensiv sei und weitreichende Konsequenzen für die Bevölkerung haben könne.
Reflect Orbital und das Risiko für die Augengesundheit










