Das Startup Reflect Orbital sorgt seit geraumer Zeit für Gesprächsstoff. Das Unternehmen verfolgt das ambitionierte Ziel, mehrere Spiegel ins Weltall zu schicken, die dann die Sonne reflektieren können – und zwar auf die dunkle Seite der Erde. Laut Reflect Orbital sollen sich daraus zahlreiche Vorteile ergeben. Kritiker:innen befürchten, dass die Technik Forschungen erschweren sowie Menschen und Tieren langfristig schaden könnte. Dennoch wurde das Unternehmen jetzt abgesegnet.Anzeige
Reflect Orbital bekommt Startfreigabe
Wie die New York Times berichtet, hat das Startup mit Sitz in Kalifornien die Freigabe der Federal Communications Commission erhalten. Sie dürfen ihren ersten Satelliten, den Eärendil-1, in den unteren Erdorbit schicken. Zunächst soll es nur ein Test sein, um die Technik unter realen Bedingungen auszuprobieren. Sollte der Test erfolgreich ablaufen, sollen eines Tages bis zu 50.000 Spiegelsatelliten für die Dienste von Reflect Orbital bereitstehen.
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Der Plan sieht vor, die Sonne gezielt auf die dunkle Seite der Erde zu reflektieren, sobald Kund:innen von Reflect Orbital den Dienst benötigen. Laut Website des Startups soll das „sofort an genehmigten Standorten“ möglich sein, sobald User:innen die Anfrage online oder in der App stellen. Der Lichtstrahl soll dabei mindestens fünf Kilometer im Durchmesser groß und in seiner Intensität anpassbar sein. Zudem könnte der Strahl jederzeit verschoben werden.Anzeige










