Suno geht gegen ein Problem vor, das es selbst geschaffen hat: KI-Spam in der Musikindustrie. Ab dem 3. September 2026 gelten Download-Limits für die meisten Abostufen. Laut Suno sollen es die Beschränkungen „böswilligen Akteuren“ erschweren, massenhaft generierte Titel zu exportieren. Das Unternehmen will ein „gesundes Musik-Ökosystem“ schützen, das auf menschlicher Kreativität basiert.

Gleichzeitig kündigt Suno neue Modelle an, die in ersten internen Tests schneller arbeiten, höhere Audioqualität liefern und mehr Kontrolle über das Ergebnis bieten sollen. Mit dem Start der neuen Generation – ein Datum nennt Suno nicht – schaltet das Unternehmen alle bisherigen Modelle ab. Bestehende Songs bleiben davon unberührt.

Wenig konsequente Schutzmechanismen

Wer den Dienst kostenlos nutzt, darf künftig nur noch sieben Songs insgesamt herunterladen, ohne von einer monatlichen Auffrischung zu profitieren. Im Pro-Abo sind 20 Downloads pro Monat vorgesehen, im Premier-Abo 60. Allzu konsequent ist Suno bei seinen selbstauferlegten Einschränkungen allerdings nicht.

Abonnenten des professionellen Produktionspakets Suno Studio bleiben von den Beschränkungen ausgenommen und wer mehr Songs exportieren möchte, kann zusätzliche Downloads kostenpflichtig erwerben. Preise sind noch nicht bekannt. Alle bereits erstellten Songs bleiben laut Suno in der persönlichen Bibliothek auch ohne Download abspielbar und auf der KI-Musik-Plattform teilbar.