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Faktencheck: Ist die Gen Z wirklich faul? Was die Forschung zeigt Die Generation Z gilt als anspruchsvoll, unzuverlässig oder sogar arbeitsunwillig. Doch Studien und Arbeitsmarktdaten zeichnen ein anderes Bild. Warum sich das Klischee trotzdem hält.

Die Bedürfnisse und Erwartungshaltung der Gen Z fußen auf dem Fachkräftemangel. Foto: ManpowerGroup Deutschland GmbH/ADüsseldorf. Will die Jugend von heute nicht mehr arbeiten? Kaum ein Vorwurf taucht in Debatten über die Generation Z so regelmäßig auf wie dieser. Vier-Tage-Woche, Work-Life-Balance oder Sabbatical gelten manchen als Beleg dafür, dass junge Menschen weniger leistungsbereit seien als frühere Generationen. Doch passt dieses Bild wirklich zur Realität? Zum Internationalen Tag der Jugend (12. August) ein Blick auf die Datenlage.Was die Arbeitsmarktforschung zu dem Vorwurf sagt„In der Tat gibt es gegenüber der Generation Z das Klischee der Arbeitsunwilligkeit. Nach allen harten Indikatoren, die wir haben, trifft das nicht zu“, erklärt Arbeitsmarktforscher Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).Sein Befund stützt sich auf mehrere Entwicklungen: Die Erwerbsbeteiligung junger Menschen sei so hoch wie seit Jahrzehnten nicht, ihre Arbeitszeit entwickle sich ähnlich zu der älterer Beschäftigter und sie wechselten ihren Arbeitsplatz nicht häufiger als frühere Generationen. „Das Bild von jungen Leuten, die entweder im Sabbatical oder in der Dreitagewoche sind, ist keine treffende Beschreibung der Generation Z“, sagt Weber. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt