Die Ministerpräsidentinnen von Italien und Dänemark kommen aus politisch sehr unterschiedlichen Richtungen, wie sie beide selbst feststellen. Aber die Rechtspopulistin Giorgia Meloni und die Sozialdemokratin Mette Frederiksen stehen eben auch für eine Haltung zur Migration, die parteiübergreifend immer mehr Akzeptanz in Europa findet.Was die beiden Politikerinnen am Montag gemeinsam auf Instagram gefordert haben, sollte eigentlich selbstverständlich sein: kein Schönreden der negativen Folgen illegaler Einwanderung und Respekt für die europäischen Gesetze und Werte durch alle, die sich hier niederlassen, auch legal.Den Preis zahlen „besonders die einfachen Leute“In Deutschland ist die SPD bei diesem Thema skeptisch bis ablehnend, aber sie sollte auf ihre Parteifreundin aus Dänemark hören. Dass „besonders einfache Leute“ einen zu hohen Preis für unkontrollierte Einwanderung zahlen, ist richtig, weil sie von der Überforderung öffentlicher Einrichtungen und Dienstleistungen stärker betroffen sind. Hier dürfte ein Grund liegen, warum die SPD bei zwölf Prozent steht.
Beim Asyl sollte die SPD auf Mette Frederiksen hören
Die dänische Ministerpräsidentin fordert Rückkehrzentren für Asylbewerber in Drittstaaten. Das ist sinnvoll, gerade auch für Sozialdemokraten.










