Stand: 10.08.2026 • 18:47 Uhr

Noch immer ist unklar, wie es mit der Straße von Hormus weitergeht. Iran erklärte nun, mit Oman an neuen Regeln für die Meerenge zu arbeiten. Demnach erwägt Teheran, dort Gebühren zu erheben - als Entgelt für Dienstleistungen.

Iran erwägt nach eigenen Angaben, von Handelsschiffen künftig Gebühren für eine Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu erheben - als Gegenleistung für Dienstleistungen. Wie Außenamtssprecher Ismail Baghai laut iranischen Medien sagte, erarbeite das Land gemeinsam mit Oman "Mechanismen zur Überwachung der Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zur Bekämpfung der Kriminalität auf See". Für die maritimen Dienstleistungen für Schiffe würden normalerweise entsprechende Gebühren und Entgelte erhoben.

Vor dem Ende Februar von den USA und Israel begonnenen Krieg verlief die Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman weitgehend ungestört - und war zudem kostenfrei: Für Durchfahrten erhob Iran weder Maut noch Gebühren.

Insider hatten in der vergangenen Woche gesagt, der Iran erwäge die Erhebung einer Gebühr von fünf bis sieben Prozent des Warenwerts des jeweils durchfahrenden Schiffes. Auch der Oman erwäge solche Gebühren. Hier seien drei Prozent im Gespräch.