Iran verlangt vor einer Passage der Straße von Hormus von allen Handelsschiffen die Einreichung eines entsprechenden Antrags. Das Sekretariat des obersten nationalen Sicherheitsrats teilte laut der Zeitung »Tehran Times« weiterhin mit, dass für einen Zeitraum von 60 Tagen keine Gebühren entrichtet werden müssten.

Die Behörde für die Meerenge des Persischen Golfs sei angewiesen worden, alle Anträge zügig und vorrangig zu prüfen und zu bearbeiten, um den Zielen des bilateralen Rahmenabkommens (hier im Wortlaut) mit den USA Rechnung zu tragen. Aus Sicherheitsgründen ​müssten sich Schiffe an die zugewiesenen Routen und Zeiten halten. Zudem sei im Rahmen der Vereinbarung die Räumung von Minen vorgesehen.Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hatte am Mittwochabend in einem Interview im Staatsfernsehen seinen Willen bekräftigt, in dem endgültigen Abkommen Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus festzuschreiben. Sein Land werde »nicht zu den Vorkriegsbedingungen zurückkehren«, sagte Ghalibaf.

Mehr zum Abkommen über ein Kriegsende: Wo sich die USA und Iran einig sind – und wo großer Streit droht Nach der Unterzeichnung des Rahmenabkommens für ein Ende des Irankrieges haben am Donnerstag nach Angaben von Schiffsverfolgungsdiensten bereits mehrere Frachtschiffe die Straße von Hormus passiert. Bis 16.30 Uhr hätten acht Frachter den Golf durch die Meerenge verlassen, teilte die Datenfirma Kpler mit.