Michael Ballweg, Hüseyin Dogru, Ulrike Guérot und Michael Meyen haben etablierte Leitgeschichten in Sachen Corona, Ukraine, Israel und Palästina sowie Meinungsfreiheit und Zensur scharf und reichweitenstark angegriffen; dann begann ihre politische Verfolgung: Es wurde konzertiert versucht, ihre Existenz zu vernichten beziehungsweise sie mundtot zu machen.

Diese Zeitung berichtete, öfter als einziges lang etabliertes Medium, von solchen Fällen. In einem Vortrag mit dem Titel „Was ist politische Verfolgung?“ definierte ich diese allgemein als „Verschwörung staatsgestützter Akteure gegen als Feind markierte Menschen“ und erläuterte ihre Mechanik mithilfe eines Flipchart-Bildes. Der Vortrag ist hier abrufbar.

Solche Beiträge und das Erschrecken über prominente Fälle sozialer Vernichtung von Regierungskritikern haben zu Anfragen wie dieser an mich geführt: „Engagierte Bürger stoßen an ihre Grenzen, wenn es um den politischen und gesellschaftlichen Druck geht, der aufgebaut wird. Plötzlich steht man in der Presse, wird in Schubladen gesteckt und muss sich Anfeindungen stellen, die man bisher nicht kannte.“ Ich soll helfen, „den Menschen in der ersten Reihe der Bürgerinitiative ein wenig Mut zu machen, um weiter standzuhalten und nicht zu verzweifeln, wenn sie dem allgemeingültigen Narrativ entgegentreten“.