Siebenkämpferin Sophie Weißenberg fühlt sich fit wie nie. Bei der EM will sie all das Pech hinter sich lassen, das sie bei Großereignissen verfolgt hat.
Konzentriertes Comeback: Sophie Weißenberg beim Kugelstoßen
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Es war einer der herzzerreißendsten Momente der Olympischen Spiele 2024 in Paris, als Sophie Weißenberg weinend auf der Tartanbahn saß und sich verzweifelt an ihren Fuß fasste. Kurz zuvor war die Welt noch in Ordnung, die Mehrkämpferin stand vor ihrer olympischen Premiere. Doch eine falsche Bewegung ließ ihren Traum platzen. Beim Probestart über die 100-Meter-Hürden, der Auftaktdisziplin im Siebenkampf, kam Weißenberg falsch auf und stürzte. Diagnose: Achillessehnenriss.
Heute erinnert eine fast zehn Zentimeter lange Narbe an diesen Moment. Fast 20 Monate absolvierte die Leichtathletin seit diesem Schicksalstag keinen Wettkampf mehr. Beim Mehrkampfmeeting in Götzis Anfang Juni dann legte die 28-Jährige dann ein Comeback hin, das sich sehen lassen konnte. Nach Bestleistungen über die Hürden, 200 sowie 800 Meter stellte Weißenberg mit 6.449 Punkten eine neue persönliche Bestmarke auf, womit sie sich auf Platz 5 in der Welt katapultierte.














