Weil Tausende in eine spanische Exklave durchbrachen, galt Spaniens Premier schnell als Buhmann der EU. Dabei schiebt er härter ab, als es Recht ist.
Gnadenlos: Junger Flüchtling und spanischer Soldat in Ceuta
Imago/Claudio Palma
Es ist eine Größenordnung, die alles Vergleichbare um ein Vielfaches übersteigt. Auf insgesamt rund 72.000 korrigierte der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska mittlerweile die Zahl der Menschen, die in der vorigen Woche die Grenze der spanischen Exklave Ceuta von Marokko aus durchbrochen hatten.
Beobachter:innen schilderten der taz, wie Busse ungehindert durch Marokko in Richtung Ceuta unterwegs waren und die Insassen vor den Augen der marokkanischen Sicherheitskräfte nahe der Grenze ausstiegen. Migrant:innen berichten zudem davon, dass marokkanische Sicherheitskräfte sie über die Grenze getrieben hätten, teils mit Gewalt. In sozialen Medien häuften sich Gerüchte, dass Spanien angeblich nicht mehr abschiebe.











