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Rüstung: Rheinmetall will Verträge mit Bund und USA schließen Nach einer vorsichtigen Korrektur der Umsatzprognose nimmt Rheinmetall zwei Aufträge ins Visier. Es geht um Deals in Milliardenhöhe.

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender des Rüstungskonzerns Rheinmetall. Foto: Wolf von Dewitz/dpaNach Verhandlungen mit den zuständigen Behörden im August und dem Abschluss im September solle die finale Entscheidung über das „Arminius“ genannte Projekt in der ersten oder zweiten Dezemberwoche in der Haushaltssitzung des Bundestages fallen, fügte er hinzu. Für Rheinmetall liege das Auftragsvolumen dieser Bestellung bei 12,4 Milliarden Euro, während das Gesamtvolumen zusammen mit dem Partner KNDS rund 25 Milliarden Euro umfasse.„Dann muss noch ein Servicevertrag verhandelt werden“, fügte Papperger hinzu. Dieser liege für beide Partner zusammen voraussichtlich bei einem Volumen von vier Milliarden Euro. „Als erstes Paket reden wir also über eine Größenordnung von rund 14,5 Milliarden Euro“, unterstrich er mit Blick auf den Rheinmetall-Anteil. Zudem gebe es zwei Optionen für weitere Bestellungen im Gesamtwert von nochmals rund 25 Milliarden Euro.BörsenTag Was Rheinmetall und Renk über den Rüstungssektor verraten Die Aktien von Renk und Rheinmetall sind nach Vorlage neuer Zahlen gestiegen. Interessanter als der Grund dafür ist, dass Anleger über einige Punkte großzügig hinwegsehen. von Julia GrothIm Projekt „Arminius“ plant die Bundeswehr eine umfassende Bestellung von Radpanzern des Typs Boxer in verschiedenen Fahrzeugvarianten, die von Rheinmetall und KNDS produziert werden. In Branchenkreisen war in der Vergangenheit von bis zu 3000 Fahrzeugen die Rede gewesen.Rheinmetall will US-Arsenale mit Atacms-Raketen füllen helfenDeutschlands größter Rüstungskonzern will zudem davon profitieren, dass die US-Streitkräfte ihre Raketen-Vorräte wieder aufstocken müssen. Im Iran-Krieg haben die USA sehr viel Munition und Gerät aufgewendet. „Wir werden hoffentlich dazu beitragen können, die Arsenale aufzufüllen“, sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger mit Blick auf die geplante Produktion der begehrten Atacms-Raketen am Standort Unterlüß.Deal auf Nato-Gipfel Erstmals entsteht US-Raketenproduktion komplett auf deutschem Boden Am Rande des Treffens in Ankara kommt es zu einem historischen Abkommen zwischen Rheinmetall aus Deutschland und Lockheed Martin aus den USA. von Max Biederbeck und Tobias GürtlerDer Hochlauf der Produktion von Atacms werde helfen, die US-Streitkräfte zu unterstützen, sagte Papperger. „Es wird natürlich auch dann noch dafür reichen, die durch den Iran-Krieg geleerten Arsenale der US-Truppen zu füllen“, unterstrich er. „Das wird nicht in zwei Jahren gelingen, das wird viel länger dauern“, fügte er hinzu. „Bei Raketen wird es einen Markt für die nächsten 15 Jahre geben“, prognostizierte er.Der Krieg gegen Iran bringt die US-Bestände an landgestützten Raketen unter Druck. Details zur genauen Nutzung der Raketen vom Typ Army Tactical Missile Systems (Atacms) und Precision Strike Missiles (PrSM) sind nicht bekannt. Die US-Regierung hat die Bedenken um geleerte Arsenale zurückgewiesen. Die Langstreckenwaffen ermöglichen den USA präzise Angriffe aus sicherer Entfernung. Von den USA gelieferte Atacms spielten auch eine Schlüsselrolle im Krieg in der Ukraine und ermöglichten es den ukrainischen Streitkräften, Ziele in Russland anzugreifen. rtr Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick