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Ukraine-Krieg: Raketenangriff zerstört Lager deutscher Firmen in Kiew Ein russischer Raketenangriff zerstört ein Lager von Liqui Moly in Kiew. Das Unternehmen arbeitet daran, die Lieferketten schnell wiederherzustellen.

Rettungskräfte sind bei einem Brand im Einsatz, der durch einen russischen Angriff auf eine zivile Industrie- und Logistikanlage verursacht wurde. Foto: IMAGO/UkrinformBei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist auch ein Lager des Ulmer Schmierstoffherstellers Liqui Moly getroffen worden. Es sei bei dem Angriff und einem anschließenden Brand niemand verletzt worden, sagte Unternehmenssprecher Sina Ataei. Ein niedriger Millionenbetrag an Schaden sei entstanden. Das Team arbeite mit Hochdruck daran, die Lieferketten wiederherzustellen, schrieb die ukrainische Vertretung bereits am Mittwoch. Auch ein Lager des Sportartikelunternehmens Puma wurde getroffen.Bei dem völlig zerstörten Objekt handelt es sich nach Auskunft von Liqui Moly um das Zentrallager eines Vertriebspartners in der Ukraine, in dem unter anderem Liqui-Moly-Produkte für den ukrainischen Markt gelagert wurden. „Also ja, es ist natürlich schon ein Angriff auch auf uns indirekt“, sagte Ataei.An Wiederaufbau derzeit nicht zu denkenMan wolle dem Partner so schnell wie möglich wieder Lager zur Verfügung stellen, dies sei jedoch nicht so leicht. An Wiederaufbau werde im Moment nicht gedacht. „Gemeinsam arbeiten wir daran, die Auswirkungen des Vorfalls zu begrenzen und die Versorgung unserer Kunden weiterhin sicherzustellen“, sagte der Sprecher.Ukraine Der Mann hinter Kiews Drohnenkrieg ist weg Diese Woche erlebte die Ukraine ein beispielloses politisches Beben. Der Rücktritt des populären Verteidigungsministers könnte Folgen bis nach Deutschland haben. von Max BiederbeckDas Verteidigungsministerium in Moskau hatte am Mittwoch von einem Massenangriff gesprochen, der sich gegen Logistik- und Verteilzentren militärischer Güter gerichtet habe. Getroffen wurden demnach Lagerhäuser in der Hauptstadt Kiew und am Stadtrand.Liqui Moly beschäftigt weltweit rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Schmierstoff- und Additive-Hersteller mit Hauptsitz in Ulm ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen und knackte 2024 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz.Puma-Logistikzentrum getroffenNach Angaben einer Puma-Sprecherin wurde ein Logistikzentrum des Sportartikelherstellers in der Ukraine getroffen. Wo genau der Standort des Lagers ist, machte sie nicht öffentlich. „Wir können bestätigen, dass bei einem Angriff mit ballistischen Raketen in der Nacht zum 5. August ein Logistikzentrum von Puma in der Ukraine getroffen wurde“, heißt es in einer Stellungnahme. Mitarbeiter seien nicht verletzt worden. Puma arbeite daran, sein Sortiment für die Ukraine so schnell wie möglich wieder verfügbar zu machen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick