Stand: 05.08.2026 • 18:53 Uhr

Die aktuelle E-Auto-Förderung will die Elektromobilität in Deutschland voranbringen. Davon profitieren bisher vor allem ausländische Autobauer. Die CSU will das ändern - und deutschen Herstellern einen Vorteil verschaffen.

Die CSU will die E-Autoförderung zugunsten deutscher Hersteller anpassen. Die Förderung müsse so ausgerichtet werden, dass die Wertschöpfung größtenteils in Europa stattfinde, verlangte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann im Internetportal Politico. Er beklagt, dass von der E-Auto-Prämie vor allem außereuropäische Hersteller profitierten.

Hoffmann konkretisierte damit die Forderung von Parteichef Markus Söder. Der bayerische Ministerpräsident hatte sich im ARD-Sommerinterview dafür ausgesprochen, die seit Mitte Mai geltende Förderung bald zu überprüfen: "Das müssen wir machen. Haben wir auch versprochen in der Koalition, dass wir es im Herbst noch mal angehen wollen", sagte er. "Wir müssen es so anpassen, zum Beispiel auch für Gebrauchtwagen und anderes, sodass wir dann auch eine stärkere Öffnung haben, sodass auch die deutschen Hersteller davon deutlich mehr profitieren."

Lösung auf EU-Ebene im Gespräch