Dinosaurier-Park Münchehagen: Verschiedene Saurierarten im Größenvergleich
Wer sich einen Dinosaurier vorstellt, denkt oft an ein großes, mitunter gewaltiges Tier. Doch nicht alle Dinos erreichten Ausmaße wie Brontosaurus, Brachiosaurus und Diplodocus. Manche Arten waren so groß wie ein heutiges Rind, andere sogar nur so groß wie ein Fuchs. Warum aber wurden Dinosaurier nie richtig klein, so klein wie eine Maus?
Dieser Frage geht ein Forschungsduo des American Museum of Natural History und der Princeton University im Fachblatt »Evolution« nach. Mithilfe eines mathematischen Modells untersucht das Team die Evolution der Körpergröße von Wirbeltieren. Demnach kann so die Größe von heutigen Säugetieren und Vögeln gut erklärt werden, nicht aber, warum selbst die kleinsten Dinosaurier mit etwa 400 Gramm relativ groß blieben – so groß wie Stadttauben.
Zu den kleinsten bisher bekannten Dinosauriern gehören Microraptoren (»kleine Räuber«). Diese gefiederten Dinosaurier lebten in der frühen Kreidezeit, die vor rund 145 Millionen Jahren begann. Der Studie zufolge waren diese Tiere mindestens 200 Mal so schwer wie der kleinste moderne Vogel der Welt, die Bienenelfe (Mellisuga helenae), die nur 1,75 Gramm wiegt, und das kleinste moderne Säugetier, die Etruskerspitzmaus (Suncus etruscus), die etwa 1,8 Gramm auf die Waage bringt.










