Die US-Regierung arbeitet an einem Verbot für den Import neuer chinesischer Rechenzentrums-Bauteile. Das berichtet Reuters unter Berufung auf vier mit dem Vorgang vertraute Personen. Zuständig ist die Federal Communications Commission (FCC), die Aufsichtsbehörde für die US-Telekommunikation. Die Behörde wolle die Regelung noch in diesem Jahr veröffentlichen, dann trete sie in Kraft.
Im Kern geht es um Transceiver. Diese Module wandeln elektrische Signale in Lichtsignale um und zurück. Sie verbinden Server und Grafikprozessoren im Rechenzentrum und transportieren die Datenmengen, die beim Training und Betrieb von KI-Modellen anfallen. Wächst die Zahl der Chips in einem Cluster, wächst der Bedarf an Transceivern im gleichen Takt.
Sorge vor Sabotage
Nach Angaben der Reuters-Quellen soll das Verbot verhindern, dass chinesische Firmen Daten abgreifen, Schadsoftware einschleusen oder den Betrieb amerikanischer Rechenzentren stören können. In diesen Anlagen stehen die Chips, auf denen die großen KI-Modelle laufen.
Ganz beschlossen ist die Maßnahme allerdings noch nicht. Die FCC könne die Beschränkung noch abändern oder fallen lassen, hieß es weiter. Sie sprachen demnach nur unter der Bedingung der Anonymität.












