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Zinsen: Schiebt die Fed die Inflationsbekämpfung auf den Bondmarkt ab? Das erneute Stillhalten der Fed sorgte für einen Ausverkauf an den Anleihemärkten. Ein Verdacht geht um: Die Notenbank könnte versuchen, Verantwortung auf die Märkte abzuwälzen.

Fed-Chef Warsh: Der neue US-Spitzennotenbanker sorgte bereits bei seiner zweiten Zinssitzung für Aufregung an den Anleihemärkten. Foto: BloombergNew York. Ist der neue Chef der US-Notenbank eine Taube in Falkengewand? Zu dieser Annahme scheint der Anleihemarkt gekommen zu sein. In der Geldpolitik gelten die beiden Tiere jeweils stellvertretend für eine lockere und eine straffe Zinspolitik.Denn der Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Kevin Warsh, hatte zuletzt zwar immer wieder „falkenhaft“ beteuert, dass die Inflation in den USA schon viel zu lange (seit über fünf Jahren) über dem Zwei-Prozent-Ziel der Fed liegt. Er hat seine Entschlossenheit – zumindest rhetorisch – zum Ausdruck gebracht, diese energisch bekämpfen zu wollen.Doch seinen harten Worten folgten zumindest zunächst noch keine Taten. Auch bei ihrer zweiten Zinssitzung ließ die Fed trotz steigenden Inflationsdrucks die Zinsen unangetastet. Während Warsh sich auf der Pressekonferenz aber auch nicht dazu äußern wollte, wie die Fed nun die Inflation konkret bekämpfen wolle, sorgte etwas anderes für umso größere Aufmerksamkeit: die große Rolle, die der Notenbankchef den Anleihemärkten bei der Inflationsbekämpfung zuschrieb.Die Frage, die viele am Markt jetzt stellen: Stiehlt sich die Fed aus ihrer Verantwortung, die Zinsen zu erhöhen? Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt