Banken-Volkswirte warnen vor einer steigenden Inflation als Folge des anhaltenden Niedrigwassers im Rhein. „Die deutsche Inflationsrate könnte dadurch temporär um bis zu einen halben Prozentpunkt ansteigen“, sagte Ökonom Felix Schmidt von der Berenberg Bank am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.
Auch ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski rechnet mit Folgen für die Lebenshaltungskosten.
Mögliche Lieferengpässe und damit verbundene Knappheiten könnten viele Produkte verteuern.
„Die Preise von Ölprodukten wie Diesel sind verglichen mit Rohöl ohnehin bereits hoch, weil Raffinerien in den Golfstaaten sowie in Russland durch Kriegseinwirkungen ausgefallen sind“, erklärte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. „Der Inflationsdruck dürfte von dieser Seite wegen des Niedrigwassers im Rhein noch etwas steigen.“
Der frühe Beginn der Flaute lasse darauf schließen, dass die Transportprobleme noch eine ganze Weile anhalten dürften.













