Hauptnavigation: Nutzen Sie die Tabulatortaste, um durch die Menüpunkte zu navigieren. Öffnen Sie Untermenüs mit der Leertaste. Schließen Sie Untermenüs mit der Escape-Taste.
Die Bakterien kommen durch die Luft, in winzig kleinen Tröpfchen. Häufig passiert die Legionellen-Ansteckung beim Duschen. Doch in der Schweiz scheint ein Kühlturm schuld an einem Ausbruch zu sein.
Ein besonders großer Legionellen-Ausbruch in der Schweizer Stadt Basel ist wahrscheinlich auf einen Kühlturm in der Stadt zurückzuführen. In den vergangenen zwei Wochen sind nach Angaben der Behörden 26 Menschen an der Legionärskrankheit erkrankt, eine Person davon ist gestorben. Die Betroffenen mussten teils auf der Intensivstation behandelt werden.
Wie das Gesundheitsdepartement weiter mitteilte, ist der wahrscheinlichste Ausbruchsherd mittlerweile stillgelegt. Dabei handle es sich um einen mit Wasser betriebenen Kühlturm auf dem Dach eines Gebäudes. Das Wasser sei mit Legionellen kontaminiert gewesen.
Diese Anlagen stoßen Wasserdampf aus, der je nach Wetterlage und Windverhältnissen in einem größeren Umkreis verbreitet wird. «Wenn Anwohnende die Wassertröpfchen einatmen, können sie sich anstecken», so das Gesundheitsdepartement. Klimaanlagen und Wärmepumpen, die in Privathaushalten gebräuchlich seien, seien nicht betroffen.














