Die queere Community fordert nach dem islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD mehr Schutz und macht deutlich: Der Hass soll nicht siegen.
Gedenken an die Opfer des CSD-Anschlags in Berlin
Sebastian Gollnow/dpa
(dpa) Es war eine Mahnwache für die Opfer des islamistisch motivierten Anschlags am Rande des Christopher Street Days (CSD), bei der ganz unterschiedliche Gefühle Platz hatten. Manche von denen, die am Sonntagabend an den Tatort im Berliner Tiergarten gekommen waren, hatten Tränen in den Augen. Andere waren wütend. Viele riefen laut gemeinsam „Liebe ist stärker als der Hass!“
Zu der Gedenkveranstaltung hatten der Verband Queere Vielfalt Berlin-Brandenburg (LSVD) und der LSVD Bundesverband gemeinsam eingeladen – gut eine Woche nach dem Terroranschlag, bei dem ein 21-jähriger Islamist eine Frau getötet und 31 Menschen verletzt hatte.











