Humanoiden sind der nächste große Scheiß. Zu Besuch bei einem der Nutznießer menschenähnlicher Wesen.
Per Handschlag besiegeln Roboter die Freundschaft
Als langjähriger Tierhalter hätte sich Roland Perthes lieber einen vierbeinigen Humanoiden gewünscht. Früher hatte er Minka, seine liebe Katze. Ganz früher den WG-Hund Paul, der dann nach Hamburg ging, um Soziologie zu studieren. Aber das ist eine andere Geschichte. Und Kaffee kochen konnten beide nicht.
Trotzdem wäre dem 55-jährigen Frührentner aus Bremen ein vierbeiniger Humanoid irgendwie vertrauter gewesen. „Vier Beine stehen für größere Bodenhaftung“, findet er. „Außerdem strecken Vierbeiner gelegentlich alle Viere von sich und rollen sich unter dem Tisch zusammen.“
Nun ist es aber ein Zweibeiner geworden. Ein drei Jahre alter Humanoid chinesischer Bauart, ausrangiert von Freund Hein, der in einen noch fähigeren Haushaltsroboter investiert hat. Seinen alten hat er Perthes überlassen. Für lau! „Wie sagt man: Einem geschenkten Humanoiden schaut man nicht … na ja, ‚Maul‘ reimt sich nicht. Und ‚Hämorrhoiden‘ macht bei einem Roboter keinen Sinn“, schmunzelt Perthes. Noch nicht, schmunzeln wir.








