Um humanoide Roboter ist weltweit ein beispielloser Hype entstanden. Videos von KI-gestützten Maschinen mit Armen und Beinen werden im Netz millionenfach geteilt; es ist zu sehen, wie sie tanzen, breakdancen, Rückwartssaltos schlagen oder mit Kung-Fu-Einlagen glänzen. Mehr als 200 Firmen weltweit arbeiten am Durchbruch der Technik. Und sie werden mit Geld überschüttet.Allein im vergangenen Jahr sind die Investitionen in Start-ups, die menschenähnliche Roboter entwickeln, um 300 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar nach oben geschnellt. Der vielleicht bekannteste Humanoide heißt „Optimus“ von Tesla. Bisher kann den schwarz-weißen Roboter zwar niemand kaufen, aber er werde das „größte Produkt aller Zeiten sein“, posaunt sein Schöpfer: Elon Musk (54). Der Techmilliardär stellt daher das Geschäft von Tesla verstärkt vom Autobau auf die Roboterfertigung um.Über Jahrzehnte hinweg waren Roboter in der Industrie KI-ferne Maschinen. Starr programmiert, oft abgeschirmt in Käfigen und nur von Fachexperten bedienbar. Dank künstlicher Intelligenz ändert sich das jetzt rasant. Worauf hofft die Branche? Warum klafft zwischen Anspruch und Wirklichkeit noch eine eklatante Lücke? Und welche Nation ist führend? Darüber informiert in diesem Podcast Henning Hinze, Redakteur des manager magazins und Host von „manager magazin INSIDE“, im Gespräch mit Franz Anko-Hubik, Redakteur des manager magazins.