Man kann über die Regulierungsgesetze der Europäischen Union sagen, was man will, aber dieses Mal ist das Timing perfekt. Gerade diskutiert die Welt über den Ausbruch künstlicher Intelligenzen (KI) der Unternehmen Open AI und Anthropic aus ihren Testumgebungen, wonach sie andere Unternehmen hackten. Was in den Worten von Open-AI-Chef Sam Altman ein „noch nie dagewesener Cybervorfall“ war, kommt pünktlich zum Inkrafttreten des AI Acts der EU an diesem Sonntag. Die Welt hat gesehen, was ein Kontrollverlust in einem der großen KI-Labore bedeuten kann. Gut, dass die EU, die sich bislang als einzige politische Einheit wirklich Gedanken darüber gemacht hat, ihr KI-Gesetz schon beschlossen hat, das unter anderem die Cybersicherheit fürs KI-Zeitalter aktualisieren soll. Entscheidende Teile des AI Act treten an diesem Sonntag in Kraft. Einer von ihnen betrifft die große Politik, einer die Beziehung zur KI auf unseren Smartphones und Computern.
Kommentar: Die KI-Regeln der EU kommen zum richtigen Zeitpunkt
Neue Regeln aus Brüssel sollen KI-Ausbrüche verhindern und die Deepfake-Flut transparent machen. Ausnahmsweise ist die EU bei einem Thema vorne dran.
EU-AI Act tritt Sonntag in Kraft, zeitnah nach OpenAI/Anthropic Cyberattacken (Sam Altman: „unprecedented incident"). Verschärft Cybersecurity-Standards für KI-Systeme. Für Manager Tech: erste echte EU-Compliance auf AI-Governance und foundation models – zwingt Security-Budgets und Stack-Entscheidungen neu.













