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Kommentar: Warum die Bilder von Ceuta so gefährlich sind Der Ansturm Zehntausender Migranten liefert Bilder, die Rechtsextreme herbeigesehnt haben. Um ihnen zuvorzukommen, attackieren EU-Regierungschefs Spanien. Das ist so durchsichtig wie dreist.
Migranten in Ceuta: Die Bilder aus Ceuta beschäftigen die EU. Foto: IMAGO/ZUMA Press WireDas Thema Migration ist mächtig, weil es sich hervorragend eignet, Angst zu schüren. Angst vor dem Fremden, vor einer Invasion von Mittellosen, die in die Sozialsysteme einwandern und Einheimischen Jobs rauben. Das ist die Erzählung der Rechtsextremen.Deshalb sind die Bilder von Ceuta so gefährlich. Die 50.000 Migranten, die auf Ceuta zuschwimmen, sich an Felsvorsprünge klammern oder auf Anhöhen ausharren, nähren diese Erzählung.Genau deshalb fielen am Freitag zahlreiche Regierungschefs über den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez her. Manche, wie Donald Trump, um die eigene eiserne Migrationspolitik zu rechtfertigen. Andere wie Giorgia Meloni, um der Konkurrenz am rechten Rand zuvorzukommen. Die italienische Regierungschefin sprach sich ähnlich wie ihre Gleichgesinnten aus Finnland, Tschechien, Dänemark oder Österreich gar für ein Aussetzen des Schengen-Abkommens mit Spanien aus.Dabei hat bis heute kein einziger Migrant aus Ceuta das europäische Festland erreicht. Die Stadt ist nur per Fähre oder Hubschrauber erreichbar; die Papiere der Reisenden werden konsequent kontrolliert. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt











