Stand: 01.08.2026 • 08:30 Uhr

Die meisten der in die Exklave Ceuta eingedrungenen Migranten sind offenbar bereits zurückgekehrt. Doch auf EU-Ebene haben die Bilder große Sorgen ausgelöst - und eine neue Debatte über Grenzschutz.

Nach der Ankunft Zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta wird auf EU-Ebene über die Folgen diskutiert. Heute treffen sich Expertinnen und Experten der EU-Mitgliedstaaten zu einer Krisensitzung.

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber forderte eine Stärkung der europäischen Grenzschutzagentur Frontex. "Das darf Europa nicht passieren", sagte der Partei- und Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP) im ZDF. Die spanische Regierung müsse sicherstellen, dass sich ein vergleichbarer Vorfall nicht wiederhole. Er zeigte kein Verständnis dafür, dass die Regierung von Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez keine europäische Hilfe in Anspruch genommen habe.

Kritik und Solidarität