Kuwait meldet iranischen Angriff und Abschuss von DrohnenKuwait hat nach eigenen Angaben am Samstag feindliche Drohnen in seinem Luftraum zerstört. Die kuwaitische Armee sprach von einem iranischen Angriff, bei dem eine Regierungseinrichtung im Norden des Landes und ziviles Eigentum eines Unternehmens auf der Insel Bubiyan getroffen worden seien. Herabfallende Trümmer hätten Sachschäden verursacht. Opfer habe es nicht gegeben.Nach Berichten über US-Angriffspläne – Teheran droht NachbarländernNach Medienberichten über eine bevorstehende große US-Angriffswelle auf den Iran droht Teheran Nachbarländern in der Region. Muslimische Länder sollten ihre Kooperation mit den USA überdenken, andernfalls könnten sie zum Ziel iranischer Angriffe werden, sagte der Kommandeur der zentralen Militärführung, Ali Abdollahi Aliabadi, laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Erst am frühen Morgen (Ortszeit) hatte sich das Militär im Golfstaat Kuwait nach eigenen Angaben gegen iranischen Drohnenbeschuss verteidigt. Durch herunterfallende Trümmerteile sei es zu Sachschäden gekommen, hieß es weiter. Kuwait – wie auch andere muslimische Länder in der Region – beherbergen US-Militärstützpunkte.Huthi-Miliz: Acht saudische Öltanker zu Kurswechsel gezwungenDie vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat nach eigenen Angaben acht saudische Öltanker zu einem Kurswechsel gezwungen. Diese müssten nun vom Roten Meer über das Kap der Guten Hoffnung vor Südafrika fahren, um ans Ziel zu kommen – bei einer Fahrt vom Roten Meer in Richtung Asien ein langer und teurer Umweg. Eine Bestätigung von Saudi-Arabien gab es zunächst nicht. Der Finanzdienst Bloomberg berichtete, sechs saudische Öltanker würden den Umweg um den afrikanischen Kontinent nehmen.Saudi-Arabien kämpft gemeinsam mit der international anerkannten Regierung im Jemen seit mehr als zehn Jahren gegen die schiitische Miliz. Im Zuge des Iran-Kriegs ist auch deren Konflikt neu eskaliert. Die Huthi kontrollieren vom Jemen aus die wichtige Meerenge Bab al-Mandab. Es wird befürchtet, dass auch dieses Nadelöhr wie die Straße von Hormus durch Angriffe faktisch geschlossen wird – mit noch schwereren Folgen für den Welthandel und Energiepreise.Es gebe derzeit keine Pläne, Gebühren für die Durchfahrt zu erheben, teilte ein Büro für humanitäre Angelegenheiten der Huthi in Sanaa mit. „Der Transit durch den Bab al-Mandab ist kostenlos“, teilte das Büro heute mit. Wer solche Gebühren erhebe, sei kein Vertreter der „Republik Jemen“ – ein Verweis auf die international nicht anerkannte Huthi-Regierung im Nordjemen.Zwei Vorfälle mit Tankern vor dem OmanDie britische Schifffahrtsbehörde UKMTO meldet zwei Vorfälle mit Tankern vor der Küste des Oman. Beim ersten Ereignis sei ein Tanker etwa elf Seemeilen nordöstlich von Lima von einem unbekannten Projektil getroffen worden. Dabei sei der Maschinenraum beschädigt worden. Das Schiff sei danach manövrierunfähig gewesen, teilte die UKMTO mit. Verletzte oder Umweltschäden seien nicht gemeldet worden. Im zweiten Fall habe der Kapitän eines Tankers 21 Seemeilen nordöstlich von Khasab von einer Wasserfontäne und einer Explosion in unmittelbarer Nähe seines Schiffes berichtet. Schäden seien gemeldet worden.Der Iran verlangt, dass Schiffe in der Straße von Hormus eine Route entlang seiner Küste nehmen. Teheran hat wiederholt erklärt, nur die vom Iran vorgegebene Route durch die Meerenge sei sicher. Der Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge und die Frage, wie die Durchfahrt geregelt wird, ist ein wesentlicher Grund, warum der Krieg zwischen den USA und dem Iran zuletzt wieder eskalierte.Iran warnt USA vor neuen Angriffen – droht mit GegenschlägenAngesichts von US-Medienberichten über einen geplanten neuen Großangriff auf Ziele im Iran droht Teheran mit Gegenschlägen auf Einrichtungen der kritischen Infrastruktur in Israel und den Golfstaaten. Das berichteten die iranischen Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die USA müssten sich bewusst sein, dass Energieanlagen von weltweiter Bedeutung in Saudi-Arabien und in Katar innerhalb der Reichweite iranischer Raketen lägen, hieß es bei Fars weiter. Auch Anlagen in Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden genannt.Berichte: USA und Israel planen Angriffe auf iranische EnergieanlagenDie USA stehen US-Medienberichten zufolge kurz vor dem Beginn einer der größten Angriffswellen auf den Iran. Diese könnten bereits an diesem Wochenende starten und auch iranische Infrastruktur oder Energieanlagen zum Ziel haben, berichtete etwa CBS News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Auch Israel könne dabei wieder in den Krieg einsteigen. Das „Wall Street Journal“ berichtete, Trump habe bereits neue und mehrtägige Angriffe befohlen, könnte seine Meinung aber noch bis zur letzten Minute ändern. Spitäler im Gazastreifen melden tödlichen Angriff IsraelsBei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen ist mindestens ein Mensch getötet worden. Weitere vier Personen hätten Verletzungen erlitten, unter ihnen ein Kind, teilten Krankenhausmitarbeiter am Freitag mit. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht.Die Luftangriffe erfolgten ungeachtet der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Entwaffnung der militant-islamistischen Hamas im Gazastreifen. Die Hamas hat ein entsprechendes Abkommen bestätigt.Trump kündigt weitere Angriffe auf den Iran anUS-Präsident Donald Trump hat weitere Angriffe auf den Iran angekündigt. „Wir werden sie sehr hart treffen“, sagte er bei einer Kabinettsitzung auf dem Landsitz Camp David, angesprochen auf die nächsten vier Wochen. Trump selbst nannte keinen Zeitrahmen und wurde auch sonst nicht konkret.„Wissen Sie, irgendwann werden sie es nicht mehr aushalten können.“ Der Iran hätte nach den bisherigen Angriffen noch etwas militärische Kapazitäten, bald jedoch nicht mehr, betonte er. In der vergangenen Nacht hatte das US-Militär keine neuen Angriffe auf den Iran gemeldet. Mit Blick auf diplomatische Bemühungen zur Beilegung des Kriegs gab Trump sich frustriert. Die Iraner hielten sich oft nicht an das Verabredete und würden Gesprächsinhalte öffentlich falsch darstellen, kritisierte er erneut.