München. „Der Uhrenbranche geht es momentan ganz mies und gleichzeitig sehr gut.“ Diese Aussage von Joram Scher zeigt, dass der Markt für mechanische Armbanduhren tief gespalten ist. „Das ist ungefähr so, als würde es Aldi schlecht gehen, während es einem Feinkosthändler wie Dallmayr blendend geht“, sagt Scher und liefert die Übersetzung gleich hinterher: Das untere und mittlere Preissegment bis etwa 7000 Euro leide, während am anderen Ende des Marktes, wo Uhren aus exklusiven Manufakturen wie F. P. Journe oder Lange & Söhne kommen, bei Auktionen sechs- bis siebenstellige Summen keine Seltenheit seien.