Stand: 01.08.2026 06:32 Uhr

Vor dem Hintergrund des Anschlags auf den Christopher Street Day in Berlin findet heute der Hamburger CSD statt. In diesem Jahr sind 150 Gruppen dabei - so viele wie noch nie. Gleichzeitig wird es deutlich weniger Trucks und mehr Sicherheitskräfte geben.

Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin am 27. Juli fordert der Verein Hamburg Pride die gesamte Gesellschaft auf, heute gemeinsam auf die Straße zu gehen. Der Anschlag in Berlin mache auf erschütternde Weise deutlich, "wie weit wir von einer Zukunft entfernt sind, in der queere Menschen selbstverständlich sicher leben können", teilte Hamburg Pride am Mittwoch mit. Umso wichtiger sei es jetzt, dass der CSD in Hamburg stattfindet - "als Zeichen der Gemeinschaft, des Zusammenhalts und mit der Botschaft: Queere Menschen gehören selbstverständlich zu dieser Gesellschaft und stehen nicht allein."

"Gerade jetzt müssen wir zusammenstehen und sichtbar bleiben", sagten die beiden Co-Vorsitzenden von Hamburg Pride, Jenny Saitzek und Christoph Kahrmann. "Wir gehen auf die Straße - für Vielfalt, Freiheit und Gleichberechtigung. Wir lassen uns weder einschüchtern noch verdrängen oder zum Schweigen bringen."

In ständigem Austausch mit der Polizei