SPD-Fraktionschef Raed Saleh fordert die lückenlose Aufklärung des Attentats auf den CSD. Derweil wird das Violence Prevention Network von rechts angefeindet.
Das Fahrzeug des CSD-Attentäters wird am 26. Juli zur Beweisaufnahme verladen
Florian Boillot
Eine knappe Woche liegt der Anschlag auf den CSD inzwischen zurück. Viel ist über Abdul B., den mutmaßlichen islamistischen Attentäter, inzwischen bekannt. Auch, dass er vom Gericht zur Teilnahme an einem Deradikalisierungsprogramm verpflichtet worden war.
„Er war bei uns noch in der Prüfphase.“ Thomas Mücke, Geschäftsführer des Violence Prevention Network (VPN), wiederholte bei einer Pressekonferenz am Freitag, was er schon kurz nach dem Anschlag bekannt gemacht hatte. Transparenz und Offenheit sei wichtig. „Es gibt eine große emotionale Verzweiflung, die Betroffenen haben ein Recht darauf.“ Die Grenze sei da erreicht, wo sensible Sicherheitsfragen tangiert seien, und auch zum Inhalt der Gespräche mit Abdul B. werde VPN keine Auskunft geben. Auch bei Verstorbenen gelte die Schweigepflicht.












