Bei bis zu 50 Grad fallen in Nordafrika immer wieder Strom und Wasser aus. In Libyen und Tunesien fordern Menschen den Rücktritt der tatenlosen Regierungen.
Protest gegen die Regierung und Präsident Saied in Tunis am 25. Juli
Fauque Nicolas/Images de Tunisie/ABACA/picture alliance
Zu Tausenden gingen die Bürger in den vergangenen Tagen in Tunesien und Libyen auf die Straße und forderten den Rücktritt ihrer Regierungen und ihrer Präsidenten. In Tunis verliefen mehrere Demonstrationen gegen die Tatenlosigkeit der Behörden während der seit Wochen andauernden Hitzewelle trotz massiver Polizeipräsenz friedlich.
In Tripolis hingegen stürmten die Demonstranten das Gebäude des Außenministeriums und den Amtssitz von Premierminister Abdulhamid Dbaiba. Der wütende Mob wurde zwar von regierungstreuen Milizen wieder vertrieben. Doch auch aus vielen anderen libyschen Städten werden brennende Straßensperren aus Autoreifen und Müll gemeldet.














