In Tunesien, Algerien und Libyen stieg die Temperatur im Juni auf bis zu 50 Grad. Der Strom fiel aus und ganze Wirtschaftszweige standen vor dem Bankrott.

Waldbrand in Bordj Okhriss in Algerien am 23. Juli

Farouk Batiche/dpa

D ie heftigsten Frühjahrsstürme seit Jahrzehnten hatten in ganz Nordafrika wieder einmal eine der größten Herausforderungen der Gegenwart gezeigt – den Klimawandel. Entlang der ganzen Küste hatten die Sturzfluten Felder verwüstet und der Tourismusindustrie schwere Schäden zugefügt.

Aber zumindest einen positiven Nebeneffekt hatte die Katastrophe, durch die mehr als 1.000 Migranten auf dem Mittelmeer und Dutzende Menschen an Land starben: Die nach sieben Dürrejahren fast leeren Speicherseen im Nordosten Tunesiens waren im Juni fast wieder voll.