Es waren zwei Kollegen von Thomas Mücke, die mit Abdul B. gesprochen haben, ein paar Tage, bevor er auf dem Berliner Christopher Street Day eine Frau tötete und 29 Menschen verletzte. B. sei „höflich“ gewesen, „freundlich und zurückhaltend“, sagt Mücke am Telefon, er leitet das Violence Prevention Network (VPN), eine Nichtregierungsorganisation (NGO) für Extremismusprävention und Deradikalisierung. Die Aussagen B.s seien „kontrolliert“ gewesen, sagt Mücke, „sie wirkten angepasst. Der war nicht anfassbar“. Über seine islamistische Ideologie habe er nicht geredet.
Zu spät im Deradikalisierungsprogramm
Thomas Mücke leitet die Organisation, in der CSD-Attentäter B. deradikalisiert werden sollte. Mücke schildert, was wirklich nötig wäre.












