Es ist eines der Handyvideos, die es aus dem Gefängnis in die sozialen Medien geschafft haben. Am neunten Tag des Hungerstreiks in Ghezel Hesar, dem größten Knast der Islamischen Republik Iran, westlich von Teheran. Ein Mann ruft: „Hört unsere Stimmen, bevor es zu spät ist!“ Niemand wird erfahren, wie das Video nach draußen gelangt ist. Dank dieser Videos erfährt die iranische Öffentlichkeit gerade von dem Streik, von dem Protest am unwahrscheinlichsten Ort: im Todestrakt. Sie sitzen auf dem Boden, die Gefangenen, sie halten Pappschilder in den Händen: Nein zu den Hinrichtungen.
Iran: Hungerstreik im Todestrakt, Proteste gegen Hinrichtungen in Isfahan
In Iran protestieren zum Tode Verurteilte, in Isfahan wollen Menschen eine Hinrichtung verhindern.












