Stand: 30.07.2026 • 17:51 Uhr

Auch Paare aus Deutschland nutzen das Angebot: In Mexiko ist das Geschäft mit Leihmüttern hochgradig kommerzialisiert. Doch es gibt keine einheitliche Rechtslage, und das birgt Gefahren für Leihmütter und Wunscheltern.

Von Christina Moebus, ARD Mexiko-Stadt

Carey Nañez strahlt über das ganze Gesicht, als sie auf ihrem Handy Fotos von Eva und Kalea zeigt; den Zwillingen, die sie für ein Paar aus den USA ausgetragen hat, das selbst keine Kinder kriegen konnte. Drei Jahre sind die Kinder jetzt alt. Persönlich gesehen hat Nañez sie das letzte Mal im Alter von drei Monaten.

"Es freut mich zu sehen, dass sie glücklich sind, dass es den Mädchen gut geht", sagt die Mexikanerin. Hin und wieder bekommt sie Fotos von den Kindern. Vom Strand. Von Geburtstagen. An Weihnachten. Über eine Facebook-Anzeige ist die 27-Jährige darauf gekommen, sich als Leihmutter anzubieten.