30.07.2026, 16.37 Uhr
Die USA sind der neue Hoffnungsmarkt für BMW. Schon vor Monaten suchte Nedeljković dort nach Alliierten – und wurde bei US-Autohändlern mit teils besten Kontakten ins MAGA-Lager fündig. Auch den US-Händlern verhageln Trumps Zölle das Geschäft, wie meine Kollegen Michael Freitag und Franz Anko-Hubik berichten . Einer der mächtigsten von ihnen versucht nun, Trumps Handelsminister Howard Lutnick (65) per Brief für ein neues Modell zu gewinnen, in dem Im- und Exporte miteinander verrechnet werden. Für die Münchner, die massiv aus den USA exportieren, wäre das eine traumhafte Lösung. Welche Erfolgschancen der Schmeichelbrief der US-Handelsfürsten an Trumps Handelsminister hat, lesen Sie hier.
Hofft auf einen Zolldeal: BMW-Chef Milan Nedeljković Ende Juni im US-Werk Spartanburg. Eine Verrechnung von Im- und Exporten würde BMW in den USA nach vorn katapultieren.
Die Wirtschaftsnews des Tages:Überflieger: Bei Microsoft machen sich die Milliardeninvestitionen bezahlt. Im abgelaufenen Quartal kletterte der Gewinn dank der kräftigen KI-Nachfrage um fast ein Drittel. Im Cloudgeschäft wuchs der Umsatz um 43 Prozent. Die Microsoft-Aktie hob ab – ganz im Gegensatz zum KI-Konkurrenten Meta.Echt jetzt? Die Bahn ist unter Leitung der neuen Chefin Evelyn Palla (53) dank drastischer Kostensenkungen erstmals seit sieben Jahren wieder in die Gewinnzone gefahren. Unterm Strich stand fürs erste Halbjahr ein Ergebnis von 147 Millionen Euro. Baustellen gibt es aber weiterhin reichlich.Etappensieg: Seit Jahren liegt die Münchner Softwarefirma Celonis mit SAP im Clinch und wirft dem Ex-Partner vor, den Wettbewerb zu behindern. Das Bundeskartellamt stellte nun fest: Dafür liegen keine Hinweise vor. In den USA wird aber beherzt weitergestritten.MAGA-Influencer: Wie Elon Musk (55) die Welt sieht, hat er gerade ausführlich in einem Interview mit dem „Economist“ dargelegt. Nun greift der Milliardär erneut in den US-Wahlkampf ein. Seinen Ex- oder Noch-Kumpel Donald Trump (80) wird es freuen.









