Hitze hat zahlreiche negative Auswirkungen auf unsere Psyche und unseren Umgang miteinander. Ein paar Fakten – und was schnelle Abhilfe schafft.

„Ooooooom, so heiß ist es gar nicht, oooooooooom“

Alice Sacco/reuters

Unser Gehirn ist wahrlich kein fröhliches Organ. Sondern vielmehr chronisch schlecht gelaunt. Psy­cho­lo­g:in­nen bezeichnen das als Negativ-Zoom. Wir neigen dazu, verstärkt das Negative in unserem Leben zu sehen und Positives als selbstverständlich zu betrachten und auszublenden. Begründet wird das mit der Evolution. Die Steinzeitmenschen mussten immer auf der Hut sein, Gefahren weit vorab erkennen – und in unserer heutigen Zeit ist diese Fähigkeit natürlich auch nach wie vor nützlich.

Aber: Hat sich erstmal ein negativer Gedanke in uns eingenistet, stupst er all seine negativ eingestellten Freunde an, die zusätzlich ihren Senf dazu geben. Unser Gehirn ist nämlich auch ein fauler Hund. Es greift sich immer zuerst die Informationen, die es am schnellsten findet, deswegen verknüpfen sich negative Emotionen schnell mit anderen negativen. Nach positiveren Ansätzen müsste unser Kopf etwas weiter abseits suchen, das ist anstrengender, also macht er das nur, wenn wir es ihm befehlen oder ihn diesbezüglich trainieren.