Viel trinken, die Sonne meiden, in den heißesten Stunden nicht rausgehen! So lauten die Tipps für Hitzetage, damit der Körper keinen Schaden erleidet. Doch wie ist es mit der Psyche? Hier lauten Ratschläge, dass man den Leistungsdruck reduzieren, Angst und Unruhe mit Atemübungen und Ablenkung begegnen und den Konsum von Krisennachrichten reduzieren sollte.

Nun ist eine neue Studie zum Thema Hitze und psychische Gesundheit erschienen. Geleitet wurde sie von Hannah Wallis, seit Mai 2026 Juniorprofessorin für Körperstressstörungen am Uniklinikum Magdeburg. Sie erforscht, wie äußere Stressoren Körper und Psyche unter Druck setzen und wie man das in Vorsorge und Therapie besser berücksichtigen kann.

Literatur und Hitze

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Bereits bei Temperaturen ab 25 Grad steigt die Wahrscheinlichkeit für ängstliche oder depressive Symptome, lautet ein Ergebnis der Studie. Gefährdet seien vor allem Personen „bei denen sowohl psychische als auch körperliche Vorbelastungen zeitgleich vorliegen“, ergab die Untersuchung mit 183 Teilnehmern. „Gleichzeitig wissen wir, dass psychologische Faktoren wie Risikowahrnehmung und Selbstwirksamkeit das Schutzverhalten steuern“, sagt Hannah Wallis.