Heiße Sommertage verlangen nach Kleidungsstücken, die sich morgens im Halbschlaf überstreifen lassen. Das weiße T-Shirt mag dabei zwar eine verlässliche Option sein, wird auf Dauer allerdings langweilig.Diesen Sommer löst eine romantischere Alternative das zeitlose Basic ab und bringt Detailverliebtheit in das Outfit: Spitzen-Camisoles und Trägertops, meist aus luftiger Baumwolle und Spitzen-Bordüren und im charmanten Nachthemdstil. Manche mögen diese Biesen und Lochstickereien an die Tischdecken ihrer Großmütter erinnern, aber für Trend-Spürnasen ist es der Sommertrend 2026.
Warum tragen wir Nachtwäsche im Alltag?
Wer genauer hinschaut, erkennt darin eine modische Referenz an das historische Boudoir. Im 18. und 19. Jahrhundert bezeichnete man so das private Rückzugs- und Ankleidezimmer einer wohlhabenden Dame. Die feinen, fließenden Stoffe und lockeren Silhouetten, die in besagten Räumlichkeiten übergestreift wurden, gehörten damals zur privaten Garderobe und waren nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.
Was einst hinter verschlossenen Türen getragen wurde, fand in den 1990er-Jahren seinen Weg auf die Straße. Designer wie Calvin Klein, Helmut Lang oder John Galliano machten Slip Dresses, Spitzentops und Lingerie-Elemente zu selbstverständlichen Bestandteilen der Alltagsgarderobe.









