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Kommentar: Fed-Chef Warsh reüssiert – doch Zweifel bleiben Der Chef der US-Notenbank will vieles anders machen als seine Vorgänger – und wirkt dabei überzeugend. Wäre da nicht der Verdacht, dass er doch als Erfüllungsgehilfe Trumps agieren könnte.

Donald Trump (links), Kevin Warsh (Mitte) und Jerome Powell: Tabula rasa bei der mächtigsten Notanbank der Welt. Foto: Getty Images (2), dpa, Bloomberg, Reuters [M]Doch trotz aller Eloquenz und Professionalität – Warsh ist mit einem Makel ins Amt gekommen. Es ist nicht sein persönliches Verschulden. Das Defizit hat er jenem Mann zu verdanken, der ihn an die Spitze der US-Notenbank gesetzt hat: dem amerikanischen Präsidenten.Donald Trump hat nichts unterlassen, seinen Vorgänger Jerome Powell zu desavouieren. Er wollte einen gefügigen Notenbank-Chef, der den Leitzins auf Fingerzeig aus dem Weißen Haus zu senken hat. Powell hat sich als standhaft erwiesen. Trump bezeichnete ihn wahlweise als „Dummkopf“, „Totalversager“ oder als „eine amerikanische Schande“.Warsh bekam den Posten an der Spitze der ökonomisch einflussreichsten Institution auch, weil Trump annehmen durfte, dass er den Wunsch nach einer geldpolitischen Lockerung erfüllen würde. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt