Die wachsende Kritik an Kamerabrillen scheint der Nachfrage bislang wenig anzuhaben. Der französisch-italienische Optikkonzern EssilorLuxottica, der mit Meta Smart Glasses entwickelt, meldet in seinem jüngsten Quartalsbericht, dass sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt hat. Dies bestätige das „exponentielle Wachstum“ der Produktkategorie, heißt es. Im vergangenen Jahr verkauften die beiden Unternehmen sieben Millionen Geräte und damit dreimal so viele wie im Jahr zuvor.

Trotz dieses Erfolgs ging der Gesamtumsatz des Unternehmens im zweiten Quartal leicht zurück. Das verdeutlicht, dass die Smart Glasses zwar ein wichtiger Wachstumstreiber sind, im Gesamtkonzern jedoch weiterhin nur eine von vielen Säulen bilden.

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Das starke Wachstum der Produktkategorie dürfte mit der Einführung neuer Modelle zusammenhängen. Im April brachten die Partner zwei neue Ray-Ban-Modelle auf den Markt, die speziell für Brillenträger mit Sehstärke ausgelegt sind und preislich über den bisherigen Modellen des Smart-Glasses-Portfolios liegen. Im Juni folgte eine neue Kollektion ohne Ray-Ban-Branding, mit der EssilorLuxottica und Meta gezielt ein niedrigeres Preissegment erschließen wollen. Die Kollektion dürfte aus internen Streitigkeiten über die Preisgestaltung von Smart Glasses hervorgegangen sein.