Die Bundesregierung will die feste Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen abschaffen. Übergangsweise gibt es weniger Zuschüsse. Eine gute Idee?
Die EEG-Reform liefert düstere Aussichten für die Betreiber:innen von Solaranlagen
Jürgen Ritter/imago
Die Aussichten für die Betreiber:innen neuer, kleiner Dachsolaranlagen werden sich wohl bald ändern. Das ist ein zentraler Bestandteil des Entwurfs für das veränderte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Die Bundesregierung beschloss ihn am Mittwoch, das letzte Wort aber hat der Bundestag.
Auf Wunsch von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sollen neue, kleine Photovoltaik-Anlagen künftig keine fixe, verlässliche Einspeisevergütung nach heutigem Muster mehr erhalten. Das betrifft Solarmodule etwa für die Dächer von Ein- und Zweifamilienhäusern, aber auch von größeren Wohngebäuden. Heute bekommen die Betreiber:innen schon existierender Sonnen-Kraftwerke 20 Jahre lang bis zu 12 Cent pro Kilowattstunde, die sie ins öffentliche Stromnetz einspeisen – daran ändert sich auch nichts.













