Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ist vor ihren Kritikern eingeknickt. Privat erzeugter Solarstrom soll nun noch drei Jahre länger über das EEG gefördert werden als ursprünglich geplant.Die Begründung klingt vorgeschoben. Zwar ist es richtig, dass es bislang nur wenige Direktvermarkter gibt, die den von Privatleuten erzeugten Strom einsammeln und an der Börse verkaufen. Doch erstens werden mit dem Auslaufen der Förderung zwangsläufig neue Geschäftsmodelle entstehen. Und zweitens können Hausbesitzer auf diese auch gut und gerne verzichten.Die Stromerzeugung auf dem eigenen Dach ist in den allermeisten Fällen schon dann wirtschaftlich, wenn zusätzlich ein kleiner Speicher angeschafft wird und der selbst produzierte Strom dann ins eigene Elektroauto oder die Wärmepumpe fließt.Von der Energiewende profitieren gut situierte Hausbesitzer ohnehin überdurchschnittlich – zum Beispiel weil sie ihr Elektroauto fast umsonst laden können. Wenn der Staat teure Subventionen in ohnehin wirtschaftliche Anlagen lenkt, gefährdet das die Akzeptanz der Energiewende.
EEG: Unnötige Solarförderung
Kleine Photovoltaikanlagen sollen nun doch noch länger gefördert werden. Doch wenn der Staat teure Subventionen in ohnehin wirtschaftliche Anlagen lenkt, gefährdet das die Akzeptanz der Energiewende.












